Zeche Zollverein

Noch einmal etwas von Zeche Zollverein. Diesmal die Treppe zum Ruhrmuseum.
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Und gleichzeitig verabschiede ich mich für kurze Zeit und fliehe vor dieser furchtbaren Kälte. In meinem Alter hat man das gerne etwas wärmer. 😉
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via Instagram http://bit.ly/2QYoQyL
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Treppenhaus Museum Küppersmühle Duisburg

Planung: Herzog & de Meuron Architekten, Basel
Bauherr: Duisburger Gemeinnützige Baugesellschaft
Standort: Küppersmühle im Innenhafen Duisburg
Fertigstellung: 1999
Treppentyp: Einläufig gewendelte Betontreppen
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(Die Bilder sind auf der Seite Duisburg in gößerem Format zu sehen)
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Küppersmühle Treppenhaus
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Küppersmühle Treppenhaus
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Küppersmühle - Treppenhaus
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Küppersmühle Treppenhaus
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Küppersmühle Treppenhaus
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Küppersmühle - Treppenhaus
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Küppersmühle - Treppenhaus
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Küppersmühle Treppenhaus

David gegen Goliath

Silberpalaise

Denkmalgeschützte Villa „Haus Königsberg“ gegen Silberpalais. Beide Häuser geschichtsträchtig, jedes auf seine eigene Art.

Das Eine als Museum Stadt Königsberg und geht zurück auf die Übernahme der Patenschaft der Stadt Duisburg für das frühere ostpreußische Königsberg im Jahr 1951.

Das Andere als Hauptsitz der Klöckner Stahl und weltweit in Schlagzeilen geraten durch die Mafia-Morde im Jahr 2007.

 

Große Sinnende

Große Sinnende 1913
Große Sinnende 1913 Wilhelm Lehmbruck 1881 – 1919

Obschon die Große Sinnende für Lehmbrucks Frauengestalten aufgrund der auf den Rücken genommenen Arme und der daraus resultierenden aufrechten Haltung eine ungewöhnliche Offenheit signalisiert, baut sie doch allein aufgrund des übergroßen Formates Distanz zum Betrachter auf. Die geöffneten, in die Ferne schauenden Augen vermitteln durch das gesenkte Haupt Nachdenklichkeit, aber auch Schuld und Scham.

In Paris entstand Wilhelm Lehmbrucks überlebensgroße, freistehende weibliche Aktfigur mit der Benennung Große Sinnende, die im Werk des Künstlers und als Darstellung der Frau die letzte ganzfigurige Gestaltfindung sein sollte. Über einem flachen, beinahe quadratischen Sockel steht, die Füße unter leichter Differenzierung von Stand- und Spielbein eng beieinander, die Figur einer jungen Frau, die ihr Haupt leicht nach rechts neigt. Die stark tektonisch begriffenen Gliedmaßen beziehungsweise Körperteile erinnern an kubistische Konstruktionen. Die Gipsfassung wird seitlich hinter dem Spielbein von einem bis knapp unterhalb der Kniekehlenhöhe reichenden Pfosten gestützt, der in der Bronzefassung materialbedingt entfällt. Ihren linken Arm hält sie angewinkelt hinter dem Rücken, und die Hand liegt in der Armbeuge ihres herabhängenden, leicht nach hinten gedrehten rechten Armes mit entspannt geöffneter, herabhängender Hand. Die seitliche Neigung des Kopfes nimmt das durch Stand- und Spielbein sowie die leichte Körperdrehung vorgegebene aufsteigende Moment wieder zurück. Die in ihrem Aufbau spröde erscheinende Gestalt erhält ihre kompositorischen Spannungsmomente ausschließlich durch die differenzierte Beinhaltung sowie das den Körper »rahmende« Motiv ihres rechtwinklig gegebenen linken und des gerade abschließenden rechten Armes.

 

Sammlung: Lehmbruck Museum Duisburg
Text:               museumsplattform nrw Wuppertal / K. L.
Foto:              Joachim Dudek

Küppersmühle

Küppersmühle Duisburg
Küppersmühle Innenhafen Duisburg
Zu musealer Würde erwachte die seit den 1970er Jahren stillgelegte und heute denkmalgeschützte Mühle der ehemaligen „Mühlenwerke Küppers“. Sie wurde als Projekt der Internationalen

Küppersmühle
Bauausstellung (IBA) Emscher Park entkernt und saniert.
Der Duisburger Kunstsammler Hans Grothe mietete das „Küppersmühle“ genannte Gebäude unentgeltlich mit der Verpflichtung, seine Sammlung von Werken deutscher Kunst seit 1960 öffentlich auszustellen und Wechselausstellungen zu präsentieren. Zu der Sammlung gehören Werke von Lüpertz, Beuys, Baselitz, Polke und anderen.
Text mit Foto: Stadt Duisburg

War (Vietnam Piece) 1967

War (Vietnam Piece) 1967
Duane Hanson War (Vietnam Piece) 1967 Installation
War (Vietnam Piece) 1967
Duane Hanson War (Vietnam Piece) 1967 Installation
War (Vietnam Piece) 1967
Duane Hanson War (Vietnam Piece) 1967 Installation

Installation im Lehmbruck Museum Duisburg

Ich habe lange überlegt, ob ich die Bilder hier zeigen kann. Und – ja, das ist richtig und wichtig. Denn die Schrecken eines Krieges müssen all gegenwärtig bleiben. Nicht nur als Meldung in den Nachrichten und damit vergänglich, sobald eine neue Schlagzeile die alte ablöst.

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„Bereits in den späten 1960er Jahren, noch in seiner Heimat Florida, begann er (Duane Hanson) lebensgroße menschliche Figuren herzustellen. Mit Hilfe der Materialien Glasfaser und Polyesterharz bildete er jede Hautfalte detailgenau nach.

Von Beginn an griff Duane Hanson brisante Themen der amerikanischen Gesellschaft auf. So entheroisierte er in seinen Installationen Kriegsopfer oder thematisierte kritisch die Sanktionen der Öffentlichkeit bei Abtreibungen. Seine Werke reagierten oft auf das, was außerhalb der Museen in der amerikanischen Gesellschaft vor sich ging. So schien es, als habe Hanson einen Ausschnitt der Wirklichkeit ins Museum geholt. So auch im Zusammenhang mit der Rassentrennung in den Südstaaten der USA im Jahr vor dem tödlichen Attentat auf Martin Luther King: Eines seiner bedeutendsten Werke, Policeman and Rioter von 1967, zeigt einen weißen Polizisten, der auf einen Schwarzen einschlägt.“

Zitat: Wikipedia