Duisburger Kupferhütte

Duisburger Kupferhütte
Duisburger Kupferhütte

Die Duisburger Kupferhütte war der Startpunkt meines Arbeitslebens. 1970 begann dort meine Ausbildung mit ganzen 178,- DM Bruttolohn. Für mich damals eine Menge Geld. Schließlich war mein Taschengeld nur ein Bruchteil davon.

Nach vielen Jahren bin ich jetzt zu ersten Mal bei Tageslicht dort gewesen. Nachts war ich schon öfter mal dort und habe ein paar Fotos gemacht, wie das Nachfolgende aus November 2016.

Duisburger Kupferhütte
Duisburger Kupferhütte

Aber Tagsüber ist das doch schon etwas anderes. Was die Nacht versteckt und durch die Lichter ein bisschen romantisch macht, sieht am Tag schon sehr nüchtern aus. Wobei ich glaube mit meinem Foto ganz oben einen interessanten Blick auf die Produktionsanlagen gefunden zu haben.

Die Duisburger Kupferhütte wurde 1876 gegründet. Sie diente dazu, einerseits für die Schwefelsäureherstellung erforderlichen Schwefelkies herzustellen und zum anderen, die bei der Schwefelsäureproduktion anfallenden metallhaltigen Abbrände zu verwerten und die darin enthaltenen Metalle herauszuziehen. Heute würde man das „neudeutsch“ recyceln nennen. Mein Vater, der sein ganzes Arbeitsleben bei der Kupferhütte verbracht hat, nannte das immer „aus Dreck Gold machen“.

Folgerichtig wurde 1983 dann aus der Duisburger Kupferhütte AG die noch heute existierende DK Recycling und Roheisen GmbH. Von den ehemals bis zu 3.000 Beschäftigten arbeiten heute nur noch etwa 300 Arbeiter in der Hütte.

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Ruhr Museum

Die Treppe im Ruhr Museum hatte ich Ende Dezember 2016 zur Ausstellung Rock und Pop schon einmal gezeigt. Beim Durchsehen meiner Festplatte habe ich weiter Bilder gefunden, die ich hier gerne zeigen möchte. Wenn man in der Nähe ist, lohnt sich unbedingt ein Besuch und das nicht nur wegen der aktuellen Ausstellung „Im Zeichen der Kohle„.

Treppe Ruhr Museum

Treppe Ruhr Museum

Treppe Ruhr Museum

Lichterchaos am Haupttor

TyssenKrupp Steel

Dieses Foto ist vom Herbst 2017. Da war die ThyssenKrupp-Welt noch einigermaßen in Ordnung. Die üblichen tariflichen Unstimmigkeiten.
Der Zusammenschluss mit Tata bringt, mit der zugesagten Beschäftigung für die kommenden Jahre, auch eine Menge Zukunftsfragen mit sich.

Die Erinnerung bleibt!

Ausbesserungswerk

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die große Richthalle endgültig abgerissen wird. Bis zu 2000 Mitarbeiter haben hier Wartung und Reparaturen von Güterwaggons durchgeführt. Das Ausbesserungswerk Wedau war von 1914 bis 2004 in Betrieb. Seitdem liegt das Gelände brach.

Ausbesserungswerk

Gestern und Heute

Stadtteilvernichtung in Duisburg-Bruckhausen schreitet voran. Ziemlich genau 1 Jahr liegt zwischen diesen beiden Bildern. Ganze Straßenzüge sind in den letzten 10 – 20 Jahren abgerissen worden. Dort leben jetzt weniger Menschen, dafür gibt es entlang der Industriefläche einen Bürgerpark. Siehe auch:  Grüngürtel vor Hochofen

Duisburg-Bruckhausen

Duisburg-Bruckhausen
Duisburg-Bruckhausen