Küppersmühle

Küppersmühle Duisburg
Küppersmühle Innenhafen Duisburg
Zu musealer Würde erwachte die seit den 1970er Jahren stillgelegte und heute denkmalgeschützte Mühle der ehemaligen „Mühlenwerke Küppers“. Sie wurde als Projekt der Internationalen

Küppersmühle
Bauausstellung (IBA) Emscher Park entkernt und saniert.
Der Duisburger Kunstsammler Hans Grothe mietete das „Küppersmühle“ genannte Gebäude unentgeltlich mit der Verpflichtung, seine Sammlung von Werken deutscher Kunst seit 1960 öffentlich auszustellen und Wechselausstellungen zu präsentieren. Zu der Sammlung gehören Werke von Lüpertz, Beuys, Baselitz, Polke und anderen.
Text mit Foto: Stadt Duisburg
Werbeanzeigen

Ehemaliges Europahaus

Duisburg Börsenstraße
Duisburg Börsenstraße

Das 1954 aus den Ruinen des einstigen Börsenhauses entstandene Europa-Haus, beherbergte bis zu seinem Umbau 1975 zahlreiche Mieter unter einem Dach: Es gab Büros, Wohnungen, eine Gaststätte, ein „Keller-Kabarett“ und ein Lichtspielhaus, den „Europa-Palast“ (später Europa-Kino) Die Bezeichnung erhielt das Haus durch eine Abbildung Europas an der Außenwand, die später unter einer Verkleidung verschwand.

Bis 1966 war in den Räumen der heutigen Zentralbibliothek ein Kaufhaus untergebracht.

2003 schloss das 1954 eröffnete Kino im Europahaus. Von 2005 bis Mitte 2008 beherbergten die Räume das Boulevard-Theater die „Comödie“, seitdem war das Haus neben der Zentralbibliothek ungenutzt. Seit 2009 fanden dann Parties im sogenannten Licht.Spiel.Haus statt. Von Juli 2011 bis März 2013 wurde es vom High-5-Club als Diskothek genutzt, bis die Bauaufsicht die Säle schloss. Das Europahaus ist Eigentum der Stadt Duisburg.

Fakten:
erbaut 1954 (Europa-Haus)
Architekten:  Paul Bode, P. Poelzig
Umbau 1975

Quelle: Stadt Duisburg

Tiger & Turtle

Tiger & Turtle Duisburg
Tiger & Turtle Duisburg
Tiger & Turtle Duisburg
Tiger & Turtle Duisburg
Blick auf HKM von Tiger & Turtle
Blick auf HKM von Tiger & Turtle

Kaum eine der Landmarken im Ruhrgebiet ist schon aus der Ferne betrachtet so eindrucksvoll wie die Skulptur Tiger & Turtle von Ulrich Genth und Heike Mutter im Duisburger Angerpark. Die einzige begehbare Achterbahn der Welt thront mit einer Höhe von 20 Metern weithin sichtbar auf der Heinrich Hildebrand Höhe im Süden Duisburgs.

Mehr über Tiger & Turtle

War (Vietnam Piece) 1967

War (Vietnam Piece) 1967
Duane Hanson War (Vietnam Piece) 1967 Installation
War (Vietnam Piece) 1967
Duane Hanson War (Vietnam Piece) 1967 Installation
War (Vietnam Piece) 1967
Duane Hanson War (Vietnam Piece) 1967 Installation

Installation im Lehmbruck Museum Duisburg

Ich habe lange überlegt, ob ich die Bilder hier zeigen kann. Und – ja, das ist richtig und wichtig. Denn die Schrecken eines Krieges müssen all gegenwärtig bleiben. Nicht nur als Meldung in den Nachrichten und damit vergänglich, sobald eine neue Schlagzeile die alte ablöst.

_________________________________________________________________

„Bereits in den späten 1960er Jahren, noch in seiner Heimat Florida, begann er (Duane Hanson) lebensgroße menschliche Figuren herzustellen. Mit Hilfe der Materialien Glasfaser und Polyesterharz bildete er jede Hautfalte detailgenau nach.

Von Beginn an griff Duane Hanson brisante Themen der amerikanischen Gesellschaft auf. So entheroisierte er in seinen Installationen Kriegsopfer oder thematisierte kritisch die Sanktionen der Öffentlichkeit bei Abtreibungen. Seine Werke reagierten oft auf das, was außerhalb der Museen in der amerikanischen Gesellschaft vor sich ging. So schien es, als habe Hanson einen Ausschnitt der Wirklichkeit ins Museum geholt. So auch im Zusammenhang mit der Rassentrennung in den Südstaaten der USA im Jahr vor dem tödlichen Attentat auf Martin Luther King: Eines seiner bedeutendsten Werke, Policeman and Rioter von 1967, zeigt einen weißen Polizisten, der auf einen Schwarzen einschlägt.“

Zitat: Wikipedia

Lindenwirtin

Lindenwirtin Duisburg
Lindenwirtin Duisburg

Duisburg’s Lindenwirtin – erbaut ca. 1728 – gehört zu den ältesten noch vorhandenen Bauwerken in Duisburg und steht heute unter Denkmalschutz.

Der in Duisburg lebende Ziegelbäcker Carl Reddinghaus aus Speldorf erhielt seinerzeit von der Stadt zwei Morgen Land auf der Heide bei Duissern in Erbpacht, wo er ein Wohnhaus mit Ziegelofen und Ziegelschuppen für Dachziegel bauen sollte. Damit wurde die Ziegelei das erste Gebäude in der Duissernschen Heide und leitete somit die Kolonisation der preußischen Regierung für Duisburg ein. Von den übrigen Kolonistenhäusern ist heute keines mehr erhalten.

1934 hat die Fa. Herbertz dieses wunderschöne Haus aus seinem Dornröschenschlaf erwachen lassen und erfand zunächst den Namen „Cafe Eisgarten“ und später „Lindenwirtin“. Die Gastronomie wird mittlerweile in der 4. Generation geführt.

Mehr => Facebook