Archiv der Kategorie: Kunst

U-Bahn-Station

Duisburg – Steinsche Gasse

Zwölf Jahre vor Eröffnung der Station 1992 wurde durch den zuständigen Projektausschuss im Stadtrat die künstlerische Ausgestaltung der U-Bahnstationen in Duisburg beschlossen.

An der Steinschen Gasse ist das in Form einer farblichen Gestaltung der kleinformatigen Wandkacheln umgesetzt; dabei ist Weiß die dominierende Farbe. Die verantwortlichen Künstler waren Gunnar und Walter Volkmann.

U-Bahntunnel
Seitenwand U-Bahntunnel
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Treppenhaus Museum Küppersmühle Duisburg

Planung: Herzog & de Meuron Architekten, Basel
Bauherr: Duisburger Gemeinnützige Baugesellschaft
Standort: Küppersmühle im Innenhafen Duisburg
Fertigstellung: 1999
Treppentyp: Einläufig gewendelte Betontreppen
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(Die Bilder sind auf der Seite Duisburg in gößerem Format zu sehen)
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Küppersmühle Treppenhaus
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Küppersmühle Treppenhaus
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Küppersmühle - Treppenhaus
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Küppersmühle Treppenhaus
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Küppersmühle Treppenhaus
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Küppersmühle - Treppenhaus
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Küppersmühle - Treppenhaus
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Küppersmühle Treppenhaus

Das Leben . . . . .

ist hier und jetzt.

Das Leben ist hier und jetzt

Natürlich, wann denn sonst? Die Vergangenheit können wir nicht ändern. Warum sollten wir unser Leben danach ausrichten? Die Zukunft können wir allenfalls mit den Erfahrungen der Vergangenheit gestalten. Das Jetzt ist unser Bewusst sein und das sollte uns so gut wie möglich Freude machen.

Also dann . . . . .

Merkez-Moschee Duisburg

Die Merkez-Moschee in Duisburg ist eine islamische Gebetsstätte im Stadtteil Duisburg-Marxloh, im Norden der Stadt. Während einer Kulturfahrt durch Duisburg mit der Straßenbahn-Linie 901 von Stadtmitte nach Marxloh, gab es die Möglichkeit die Moschee zu besichtigen.

Merkez-Moschee Duisburg
Merkez-Moschee Duisburg

Merkez ist das türkische Wort für Mitte, Zentrum. Es bezeichnet unter anderem die Stadtmitte (Şehir merkezi) oder Einkaufszentren. Auch die Hauptmoschee einer Stadt oder eines Stadtbezirks wird Merkez Camii genannt.

Die im traditionellen osmanischen Stil erbaute Moschee bietet Platz für 800 Betende im Gebetssaal sowie 400 auf der Empore und ist damit eine der größten Moscheen Deutschlands. Das Gebäude hat eine Grundfläche von 40 mal 28 Metern, eine Minaretthöhe von 34 Metern und ein 23 Meter hohes silberfarbenes Kuppeldach. Die Bruttonutzfläche beläuft sich auf ca. 2.500 m². Auf einen Gebetsruf durch einen Muezzin nach außerhalb des Gebäudes wird verzichtet.

Merkez-Moschee Duisburg
Merkez-Moschee Duisburg – Gebetssaal

Merkez-Moschee Duisburg
Merkez-Moschee Duisburg Hauptkuppel

Merkez-Moschee Duisburg
Merkez-Moschee Duisburg – Empore und Seitenkoppel

Merkez-Moschee Duisburg
Merkez-Moschee Duisburg – Empore und Seitenkoppel

Die Moschee wurde 2008 fertiggestellt und am 26. Oktober 2008 eröffnet. Bei der Einweihung waren der Römisch-katholische Bischof von Essen Felix Genn, der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland Nikolaus Schneider, der Ministerpräsident des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen Jürgen Rüttgers und der Präsident des Amtes für religiöse Angelegenheiten der Türkei Ali Bardakoğlu zugegen. Für Irritationen im Vorfeld hatte die Tatsache gesorgt, dass das Unternehmen des Solingers Günther Kissel, der für seine extremen rechten politischen Ansichten bekannt war, die Moschee gebaut hatte.

Der Moscheebau wird auch das Wunder von Marxloh genannt, weil eine ungewöhnlich schnelle und reibungsarme Bauzeit zwischen Planung (2004) und Eröffnung (2008) stand und öffentliche Proteste oder Rechtsstreite ausblieben. Dies wird auf die enge Kooperation von Moscheeverein, Stadt, christlichen Gemeinden und anderen Beteiligten zurückgeführt.

U-Bahn Duisburg

Bahnhof Rathaus

Unterhalb des Duisburger Rathauses sind die Wandflächen des U-Bahnhofs mit künstlerisch gestalteten, farbig emaillierten Blechen verkleidet. So werden städtische Bereiche und Motive der Stadtgeschichte in den Farben rot, blau und gelb dargestellt. Dabei spielt das Zentrum, welches das Rathaus in Duisburg eben darstellt, eine formgebende Rolle.

Architektur: Helmut Kohl
Künstler: Prof. Manfred Vogel

Licht am Ende des Tunnels
Licht am Ende des Tunnels

Blauer Container

Mit dem größten Binnenhafen der Welt ist Duisburg ein wichtiger Umschlagplatz. Die Stadt liegt im Herzen des “Ruhrgebiets” und ist jetzt das eine Ende der „Neuen Seidenstraße“. Mittlerweile kommen hier 20 bis 40 Züge pro Woche aus China an.

Jetzt wird ein Zug mit Kunst-Containern, von Duisburg aus, auf den Weg gebracht und hat mit einer ersten Station im Duisburger Rheinpark begonnen.

Blue Container

Güterwagen mit blauen Containern werden über Usbekistan und Kasachstan nach Peking geschickt. In Taschkent, Astana und Urumqui in Westchina sind jeweils zehntägige Präsentationen geplant – in Zusammenarbeit mit den Anrainerstaaten der neuen, 11.000 Kilometer langen Seidenstraßenroute.

Blue Container

„Freundschaft muss vom Herzen kommen. Sonst wird das nichts.“ sagt Jian Guo, Vorsitzender des DCKD (Deutsch-Chinesischer Kulturaustausch für Kunst und Design), der die Idee mit dem Kunst-Container-Zug hatte. Nur wenn sich unterschiedliche Kulturen kennenlernen, kann man auch gute Geschäfte machen, so seine Philosophie.

Blue Container

Blue Container
Blue Container, Duisburg 02.06. – 10.06.2018

Der Höhepunkt der Präsentation chinesischer Kunst sind Repliken der Grottengemälde von Dunhuang. Die westchinesische Oasenstadt war einst eine wichtige Station auf der Seidenstraße. Hier haben buddhistische Mönche zwischen dem 4. und dem 12. Jahrhundert etwa 1.000 Höhlen in die Sandsteinfelsen geschlagen und mit buddhistischen Motiven verziert. Seit 1987 zählen die Mogao-Grotten zum Weltkulturerbe. Die Repliken dieser „großartigsten historische Hinterlassenschaft buddhistischer Kunst“ werden erstmals in Deutschland gezeigt; in Paris, London und New York haben sie bereits Zehntausende Besucher gesehen.

Außerdem gibt es im Rheinpark vier Kulturhallen zu den Themen chinesische Tuschmalerei, Kunst und Technologie, Medien sowie zeitgenössische Kunst. Unter den hochkarätigen Künstlern sind der Filmemacher Wang Bing, Teilnehmer der letzten Documenta in Kassel, und der Performance-Artist „Frog King“ Kwok Mang Ho sowie Künstler aus Usbekistan, Kasachstan und Deutschland, zum Beispiel der in Duisburg lebende Gil Shachar.

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